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Innerhalb
der CSU war und ist Kurt Faltlhauser auf allen politischen Ebenen
aktiv gewesen:
Vom Ortsvorsitzenden in Obermenzing über den Kreisvorsitz
im Münchner Westen, seit den frühen 80er Jahren
als Mitglied des Bezirksvorstandes der CSU München bis
zum Landesschatzmeister der CSU zu Beginn der 90er Jahre
(gemeinsam mit Otto Wiesheu) hat er viele Funktionen innerhalb
der CSU ausgefüllt.
Seine Schatzmeisterzeit fiel in die schwere Phase der Novellierung
des Parteienfinanzierungsgesetzes aufgrund der Vorgaben des
Bundesverfassungsgerichtes.
Das Amt des Landesschatzmeisters hat er zurückgegeben nach
seiner Berufung zum Staatssekretär im Bundesfinanzministerium.
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Innerhalb
der CSU galt Faltlhauser bis in die Mitte der 90er Jahre
eher als Einzelgänger.
Das hatte seinen guten Grund: Mit Erich Kiesl "verband"
ihn nachhaltige Abneigung, mit Peter Gauweiler freundschaftliche
Distanz. Das Verhältnis insbesondere zu Erich Kiesl und
seinen Gefolgsleuten hat auch dazu geführt, dass er alle
Ansinnen, OB-Kandidat für die CSU München zu werden,
immer strikt von sich gewiesen hat.
Heute gilt Faltlhauser jedoch als einer der Integrationskräfte
innerhalb der neu formierten Münchner CSU.
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"Edmund Stoiber war damals
(in den 70ern) schon immer ein
Stück umsichtiger, rastloser und durchsetzungsfähiger
als wir alle."
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1974 ist
Kurt Faltlhauser gemeinsam mit Edmund Stoiber in den Bayerischen
Landtag eingezogen. Gleichzeitig kamen damals u.a. die Abgeordneten
Thomas Goppel, Otto Wiesheu, Hans Spitzner, Gerhard Merkl, Hermann
Regensburger.
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Schon in der ersten Legislaturperiode haben Stoiber und Faltlhauser
sehr eng zusammen gearbeitet. Sie saßen gemeinsam im neu
gegründeten "Ausschuss für Landesentwicklung
und Umweltfragen", sie konzentrierten sich gemeinsam auf
die Grundsatzfrage der "Entstaatlichung". In einer
Fülle von Initiativen wollten die beiden die Frage der
Privatisierung und der Verwaltungsvereinfachung vorantreiben.
Eine "große Interpellation" zur "Entstaatlichung"
wurde im ersten Band der Schriftenreihe der CSU-Fraktion dokumentiert,
die Kurt Faltlhauser als Schriftleiter damals initiierte.
Das gemeinsame politische Wirken von Stoiber und Faltlhauser
wurde auch belegt in einem gemeinsamen Buch: "Politik aus
Bayern", in dem vor allem die jungen Abgeordneten der CSU-Fraktion
mitwirkten. Das heutige Vertrauensverhältnis zwischen Edmund
Stoiber und Kurt Faltlhauser fundiert in diesen 70er Jahren.
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