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Kurt Faltlhauser
ist am 13.09.1940 in einer Schwabinger Klinik zur Welt gekommen
und aufgewachsen im "Glasscherbenviertel" Schwanthaler-Höh'.
In seinem Buch "Im Münchner Westen - von der Wiesn
bis Aubing" sind Streiflichter dieser Kinderzeit nachzulesen.
Geschichten zwischen Trümmerbergen, Nazirelikten und Nachkriegs-Jugendbanden.
Die Mutter, Melanie Faltlhauser, ist Schwäbin, gebürtig
in Donauwörth; der Vater ist Münchner, geboren
und aufgewachsen auf Gut Freiham, das innerhalb der Stadtgrenzen
im Westen der Stadt liegt. Der Großvater war dort bis
1914 Verwalter. Kurt Faltlhauser ist mit Freiham nach wie vor
eng verbunden.
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Kurt Faltlhauser hat eine Berlinerin geheiratet, Sybille Faltlhauser.
"Berliner Schnauze und Münchner Gelassenheit können
eine gute Symbiose eingehen. Dies beweist unsere Ehe".
Kurt Faltlhauser hat 1963/64 an der Berliner Freien Universität
Volkswirtschaft und Politische Wissenschaften studiert. Kennen
gelernt hat er seine Frau am 22.11.1963, am Abend der Ermordung
John F. Kennedys: Faltlhauser hat seine Frau beim Fackelzug
für Kennedy vom Kudamm zum Rathaus Schöneberg
das erste Mal gesehen.
Die Faltlhausers haben zwei Kinder: Julia, Lehrerin für
Deutsch, Geschichte und Religion; Maximilian, Diplom-Kaufmann.
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Kurt Faltlhauser ist bekannt als besonderer Freund von moderner
Malerei und Plastik. Seine Freude an sonnigen Sonntagen: Mit
dem Fahrrad durch Oberbayern "zu dümpeln". Er
liebt klassische Musik (Beethoven, Dvorac, Verdi, Strauss).
Wenn es sein Terminplan zulässt, versucht er - seit 30
Jahren -, jeden Sonntagabend mit seinen Schulfreunden Tennis
zu spielen.
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Der Tennisspieler Faltlhauser: "Je älter ich werde,
werde ich nicht besser, aber im Spiel trickreicher und hinterhältiger."
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Wichtig ist es Kurt Faltlhauser den "Anker der Normalität" zu pflegen.
Dieser Anker ist zum Beispiel mit der Straßenbahn in die
Stadt oder prinzipiell mit der S-Bahn ins Konzert zu fahren
und auch selbst den Garten zu pflegen.
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Italien ("Irgendwie muss ich in Italien meine Wurzeln haben")
und die Insel Amrum ("Garantierte Ruhe, Weite, Meer, viel
Himmel und endlich ausschlafen").
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Kurt Faltlhauser ging ins Münchner Wittelsbacher Gymnasium.
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Dort hat er u.a. den "Wittelsbacher Kurier" als "Herausgeber
und Chefredakteur" über zwei Jahre gestaltet. Er wertet
es als besonderen Glücksfall, dass einige seiner damaligen
Schul- und Klassenkameraden heute noch zum Kern seines Freundeskreises
zählen. "Die Kerle sorgen jederzeit dafür, dass
ich auf dem Teppich bleibe, da sie mich als Schul-Rotznase kennen
und mich heute noch so behandeln."
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Ebenfalls in München beginnt Kurt Faltlhauser sein Studium
der Volkswirtschaft, der Rechtswissenschaften und der Politischen
Wissenschaften. Dieses Studium setzt er in Berlin fort, kehrt
jedoch 1965 wieder an die LMU zurück. Dort beendet er das
Volkswirtschaftsstudium 1967 mit einem Prädikatsexamen.
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Im Januar 1968 beginnt er seine berufliche Tätigkeit in einem
rheinland-pfälzischen Unternehmen, nebenbei promoviert er bei
Prof. Manfred Hättich an der Mainzer Universität. Promotion
1972 zum Doktor der Politischen Wissenschaften.
zu "Lehrauftrag"
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